notesofmalt - whiskyblog
tastingsnotes

Macduff

Macduff 2007 - 2021, 14 Jahre, 56,4% alc. Abfüller: Mossburn (Vintage Casks). Ausbau: Nachreifung in Portweinfässern, Batch Nr. 05.1107.29

Hintergrundbild Whiskybase

Nase: Blumig und einiges an Gräsern, auch Pfefferminz ist zu finden. Dazu eine Menge Gebäck und Trockenfrüchte, darunter auch Rosinen. Zudem Weingummis, etwas Aspirin und verschiedene Küchenkräuter, im Kern bleibt der Macduff jedoch fruchtig und blumig mit dem Hang zur blühenden Frühlingswiese.

Gaumen: Allerlei Marmeladen, insbesondre Kirsch- und Brombeermarmelade. Außerdem finde ich ein paar frische Erdbeeren, ziemlich süß. Dazu gesellen sich Eichenholz, weißer Pfeffer und Menthol.

Abgang: Lang, weiterhin Kirschmarmelade, hier nun aber deutlich mehr Kraft mit Gewürznelken und Liebstöckel, aber auch Walnüsse fallen mir nun auf.

Fazit: Angenehm genießbarer Macduff, in der Nase fand ich ihn sogar richtig stark. Nur entwickelte er sich dann anders als ich das erwartete. 82/100 Punkte (2022)


Macduff 2008-2015, 6 Jahre, 46% alc. Abfüller: Hepburns Choice (Langside Distillers). Ausbau: Refill Hogshead

Foto: prowhisky

Nase: Tropische Früchte, Birnenkompott und malzige Aromen. Etwas spröde und trocken, der Alkohol ist aber bereits gut eingebunden. Etwas Wiese, Pfirsich und Zuckerwatte. 

Gaumen: Birnen, Äpfel und einiges an Malz. Es folgen grasige Aromen - dann Karamell und trockene Nussaromen (Walnüsse, Haselnüsse). Hier kommt zudem die Jugend durch, der Alkohol ist deutlich und prickelt. 

Abgang: Mittellang, mit Karamell, getrocknetem Torf und einem Hauch Birne.

Fazit: Angenehm. Die Nase ist richtig toll, auf dem Gaumen blitzt dann aber das Alter etwas unangenehm durch, der Abgang passt wieder zur Nase. 

79/100 Punkte (2015)  Ich danke dem Vertrieb (prowhisky) für die Probe und das Foto


Macduff 2012 - 2021, 9 Jahre, 51,4% alc. Abfüller: Villa Konthor. Ausbau: Portweinfass

Nase: Der Portwein ist stark präsent, fruchtig und süß. Himbeerpüree und Erdbeermarmelade, etwas Pfirsich und Weintrauben. Außerdem finde ich Creme Brûlée und verschiedene Küchenkräuter, auf jeden Fall etwas Minzschokolade. Im Hintergrund ganz milde Holzwürze und feuchte Erde.

Gaumen: Sehr viel Malz, tatsächlich erst einmal das dominante Aroma. Daneben wieder die Fruchtaromen der Nase und Karamell. Danach nehmen vor allem verschiedene Schokoladennoten den Mundraum ein, dazu Zimt, Ingwer und irgendwie auch ein wenig Estragon.

Abgang: Mittellang bis lang. Malz, Schokolade, Karamell und scharfer Zimt. Hier kommen aber auch Walnüsse dazu.

Fazit: Recht eigensinnig und auch seine Jugend kann er nicht verstecken. Dafür schön viel Schokolade, auf dem Gaumen eine echte Wucht. Definitiv kein schlechter Whisky. 84/100 Punkte (2021)


 
 
 
 
E-Mail
Infos
Instagram